Und dann habe ich entschieden, glücklich zu sein.


Unglücklichsein ist zunächst einmal "normal".

„Wie geht’s Dir?“ „Ich bin gerade etwas down. Hab aber keine Zeit dafür und deshalb mach ich jetzt was anderes.“

Genau das ist kürzlich förmlich aus mir heraus geplatzt. Ich war selbst total überrascht 🤣

 

Ist es wirklich so einfach? Ja und nein. Nein, weil wir alle regelmäßig unglücklich sind oder uns aufregen. Und das ist auch völlig ok. Denn wir sind Energiewesen und fühlen Energien. Dummerweise haben wir aber auch einen Kopf und vor allem ein Ego, das gerne interpretiert und Geschichten aus Energien bastelt, die dann zu diesen „Zuständen“ führen. Und dann sind kommt die Wut, die Trauer, die Aggression, der Frust oder oder oder. Gerechtfertigt oder ungerechtfertigt. Wegen Kleinigkeiten oder richtig großen schwerwiegenden Dingen. Deshalb erstmal ein klares „Nein, es ist nicht einfach“. 

 

Der Welt ist Dein Unglücklichsein egal

Und trotzdem gibt’s auch ein genauso klares Ja, spätestens wenn Du feststellst, dass Du in einer Abwärts-Schleife festhängst und die Zeit wie ohne Dich einfach weiterläuft. Dann schlägst Du entweder von selbst um und verstehst, dass es Deinem Tag und knallhart gesagt auch Deinem Umfeld völlig egal ist, wie Du Dich fühlst, denn alles läuft wie gesagt sowieso weiter. Die Autos draußen kommen und verschwinden eins nach dem anderen. Die Menschen laufen weiter, kommen und gehen wieder, verfolgen weiter ihren Tagesablauf. Die Wolken am Himmel ziehen kontinuierlich weiter. Das Wasser im Bach fließt unaufhaltsam weiter an Dir vorbei. Und wenn Du auch genauso weitermachst und in Deinem Unglücklichsein bleibst, läuft Dir auch noch die Zeit davon, denn sie bleibt nicht extra für Dich und die Dauer Deiner Down-Phase stehen 🤷🏻‍♀️. Du erkennst, dass Du Dir dadurch selbst nur noch mehr Probleme anhäufst und machst die Kehrtwende, so wie ich oben erzählt habe.

 

Raus aus der Spirale

Oder das passiert eben nicht instinktiv (übrigens auch bei mir oft genug 🙄😅), dann solltest Du diese Spirale, diesen Sog aktiv und bewusst verlassen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, von denen ich Dir meine „Basics“ hier vorschlage, die ich entweder einzeln oder in Kombi als sehr effektiv empfinde.

 

Stell Dir die Frage:

❓“Habe ich wirklich Zeit in diesen unglücklichen Gedanken stecken zu bleiben, mich schlecht zu fühlen und mich damit zu blockieren?“

In den überwiegenden Fällen wird die Antwort natürlich „Nein!“ lauten. Damit bewegst Du schonmal etwas in Dir. Denn im Zweifel sind der nächste Termin und die unfertige Präsentation doch wichtiger.

 

Fällt es Dir dann immer noch schwer, geh einen Schritt weiter und mach Dir Folgendes bewusst:

❗️"Ich habe diese Situation mit erschaffen, also kann ich sie auch wieder ändern, auflösen und loslassen."

An dieser Stelle wird sich vielleicht erstmal eine Stimme in Dir melden und sagen"ICH??? Ich kann doch überhaupt nichts dafür!" Aber wenn Du weiter darüber nachdenkst erkennst Du - oder weißt vielleicht schon - dass Du jede Situation auch mit herbeigeführt und zugelassen hast. Darauf an dieser Stelle näher einzugehen würde den Rahmen sprengen, aber ich glaube Du weißt wo ich hin will.

 

Tust Du Dich auch dann noch schwer, kann Dir diese Impuls-Frage helfen:

❓Warum fällt es mir leicht, JETZT glücklich zu sein? JETZT diese Situation loszulassen?

Auf diese Frage wirst Du vermutlich nicht sofort eine Antwort finden. Und das musst Du auch nicht, denn alleine der Impuls macht schon etwas mit Dir und lässt Dich Möglichkeiten in Betracht ziehen. Und zwar bewusst und unterbewusst. Dadurch kannst Du Dich leichter von dem Drama lösen.

 

Vielleicht fällt Dir auf diese letzte Frage zu einem völlig anderen Zeitpunkt in einer komplett anderen Situation eine Antwort dazu ein, wenn Du absolut nicht damit rechnest. Nutze sie für die künftigen Momente, denn sie werden kommen 😉

 

Happiness is a choice!

Das heißt keinesfalls, dass Du Negatives oder Probleme verdrängen sollst. Aber Du lässt Dich nicht mehr davon kontrollieren und blockieren. Und das ist für mich ein ganz wichtiger Teil von Selbstbestimmung, Freiheit und Glücklichsein. 

 

So "einfach" entscheiden wir uns täglich auf's Neue für oder gegen das Glücklichsein oder Unglücklichsein. Bisher hast Du es wahrscheinlich eher unbewusst getan. Vielleicht helfen Dir meine Impulse, diese Entscheidung ab jetzt öfter bewusst zu treffen. Die Voraussetzung ist natürlich, dass Du nicht selbst an der Situation oder dem Gefühl, dem „Leiden“ festhältst, dass Du eigentlich gar nicht raus willst. Könnte das möglich sein? Dass Du vielleicht irgendetwas davon hast, weiter festzuhängen? Aber das ist ein eigenes Blog-Thema :-)

 

Ich freue mich, wenn ich Dich inspirieren konnte und Du etwas umsetzen kannst - und ich freue mich wie immer auch über Feedbacks und Anregungen in den Kommentaren, genauso wie über's Teilen!

 

Von Herzen alles Liebe

🧡 Sonja 🧡

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