Das Geschenk hinter dem Loslassen und Verlieren - Teil 3


Dieser Artikel ist die Fortsetzung zu 2 vorausgegangenen Teilen. Um ihn inhaltlich voll nachvollziehen und einen Nutzen daraus ziehen zu k√∂nnen, macht es Sinn, Teil 1 und 2 zuerst zu lesen. ūüôā¬†


Wenn all die Dinge aus den ersten beiden Teilen f√ľr Dich bisher kein Thema sind, arbeitest Du schon sehr gut und effektiv an Dir. Vielleicht sp√ľrst Du aber trotzdem Traurigkeit oder Unbehagen im Zusammenhang mit Neuem oder kommst nicht "aus dem Quark kommst" und wei√üt nicht warum. Dann k√∂nnte es m√∂glich sein, dass¬†doch an irgendeiner Stelle die Angst lauert. Oder vielleicht f√ľhlst¬†Du sie bereits ganz deutlich, ohne sie einordnen zu k√∂nnen. Dieses Thema rei√üt mal wieder ein eigenes Blog-Thema an, das auch irgendwann folgen wird. Aber trotzdem hat es f√ľr mich auch hier eine gro√üe Bedeutung, deshalb m√∂chte ich Dir auch hierzu "kurz" meine Gedanken mitgeben.

 

 

Das Praktische an der Angst.

Was bedeutet die Ver√§nderung im weitern Verlauf f√ľr Dich?¬†Meistens musst Du irgendwie aktiv werden und ungewohnte Schritte gehen. Und meistens¬†bedeutet das Aufwand und ist vielleicht tats√§chlich auch etwas komplizierter. Das hei√üt es wird unbequem und anstrengend. Die Komfortzone zu verlassen ist nat√ľrlich eine H√ľrde, vor allem dann, wenn die Ver√§nderung unfreiwillig passiert - aber nicht nur dann. Daher finden wir¬†die Angst m√∂glicherweise gar nicht so unpraktisch, weil wir¬†dann bleiben k√∂nnen wo wir sind, wo wir uns auskennen und wo alles flutscht.¬†

 

Und einen Schritt weiter gedacht: Was, wenn Du Deine Angst sogar aufrecht erhältst, um mutig sein zu können? Um etwas beweisen zu können? Wenn Du Deine Probleme, Sorgen, Trauer oder Hindernisse gar nicht wirklich loslassen willst, Deiner Bedeutung zuliebe? Der Aufmerksamkeit und Reaktionen Deines Umfelds Willen? Du siehst, diese Fragen sprengen den Rahmen hier, deshalb dazu ein anderes mal mehr.

 

Das Neue kommen lassen. Mit der Angst als Freund.

Aber auch wenn Du Dir eine anstehende Ver√§nderung noch so sehr gew√ľnscht hast, vielleicht sogar mit riesigem Einsatz darauf hingearbeitet hast, kann im letzten Moment blitzschnell die Angst kommen, sobald¬†Dein Wunsch pl√∂tzlich Realit√§t wird und zum Greifen nah vor Deiner Nase steht. Und auf einmal sind S√§tze wie "Wenn Du den Schritt schon gedacht hast, kannst Du ihn auch gehen." ganz weit weg.

 

Sieh diese Angst als Deinen Antrieb. Hinter Angst steckt so viel Energie. Wandle diese Energie in Kraft um und nutze sie als Deinen Antrieb. Geh mit Deiner Angst, arbeite nicht gegen sie. Sie ist Dein Freund und zeigt Dir Deine Potentiale. Sie zeigt Dir, woran Du arbeiten darfst, wo du wachsen darfst. Und genau das ist der Sinn von Veränderungen. Denn ohne Veränderungen wäre das Leben nicht das Leben. DU wärst nicht am Leben. Also hab den Mut, zu leben. Mit dem Fluss zu gehen. Dich darauf einzulassen. Mit Freude.

 

Gehenlassen. PAUSE. Kommenlassen.

So viel zu meiner Idee vom Loslassen, Verlieren und Annehmen. Dieser Artikel deckt noch lange nicht alles ab, was mir zu den einzelnen Themen am Herzen liegt. Teile mir sehr gerne mit, an welchen Stellen und in welchen Bereichen Du noch etwas mehr Tiefgang brauchen kannst. Denn, nicht vergessen, Du gestaltest diesen Blog mit ūüôā.

 

F√ľr's Erste freue ich mich, wenn ich Dich zum Nachdenken bringen kann und vielleicht an der einen oder anderen Stelle etwas in Dir oder an Deiner Sichtweise bewegen kann.

 

Wie immer jederzeit gerne her mit Deinen Fragen oder Deinem konstruktiven Feedback per Kommentar, Email oder auf allen anderen m√∂glichen Wegen ūüėČ.

 

Von Herzen alles Liebe

Sonja

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